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Der Versuch einen Gerichtsvollzieher umzubringen

15.02.2007 11:26
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Der 67-jährige Spanier muss sich nun wegen versuchten Mordes an einen Gerichtsvollzieher vor dem Berliner Landgericht verantworten. Das alles nur weil er die Zwangsräumung seiner Wohnung
Der 67-jährige Spanier muss sich nun wegen versuchten Mordes an einen Gerichtsvollzieher vor dem Berliner Landgericht verantworten. Das alles nur weil er die Zwangsräumung seiner Wohnung verhindern wollte.

Man wirft dem Rentner im Alter von 67 Jahren vor, im Juli des Jahres 2006 wegen einer bevorstehenden Zwangsräumung seiner Wohnung einen Justizbeamten im Treppenhaus seiner Wohnung niedergestochen zu haben. Er wohnt in einen Moabiter Mietshaus in Berlin. Nach Angaben der Anklage hatte der Rentner das Messer versteckt in einer Zeitung bei sich getragen und ohne Vorwarnung zweimal auf den Gerichtsvollzieher eingestochen.

Der Gerichtsvollzieher im Alter von 34 Jahren wurde durch die zwei Stiche an der Lunge und seiner Leber lebensgefährlich verletzt. Der Mann der noch weitere Stichverletzungen erlitten hatte war daraufhin vier Wochen arbeitsunfähig. Seit nunmehr 30 Jahren lebt der Spanier bereits in Deutschland. Vor Gericht hat er die Tat zugegeben, bestreiten tut er allerdings das sich dahinter eine Tötungsabsicht verbirgt. "Ich war Fleischer und weiß, wo ich hinstechen muss, wenn ich einen umbringen wollte", erklärte er. Ein Fleischer weiss also wie und wo man einen Menschen umbringt, dabei arbeiten diese doch mit Tieren.

Er habe nicht glauben wollen, dass "ein alter Mann auf die Straße gesetzt wird" und die Räumungsklage für einen "Bluff" gehalten, sagte der Angeklagte. Als der Gerichtsvollzieher in Begleitung durch die Hauseigentümerin und vier weitere Personen vor seiner Wohnungstür gestanden haben, wusste der Rentner nicht mehr weiter, er sah plötzlich nur noch "rot".

Das alles musste nur wegen 192 Euro passieren. Der Rentner hatte eine offene Heizkostenrechnung im oben genannter Höhe. Die Vermieterin hatte bislang vergeblich vor Gericht geklagt, der Prozess wird zum Freitag dann fortgesetzt. Man hätte nicht nur eine Zwangsräumung sondern auch die weiteren Umstände, wie die Klage wegen versuchten Mordes verhindern können, wenn doch 192 Euro heutzutage in Deutschland nicht so sehr viel Geld wären. Gerade die Einführung des Euros scheint noch immer sehr viele daran knabbern lassen, das unser Geld lange nicht mehr den Wert von der Deutschen Mark hat.

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