Unterschleißheim, 22. Februar 2007. Microsoft bietet ab sofort SQL Server 2005 SP2 (Service Pack 2) an. Damit lässt sich die Datenmanagement- und Analyse-Plattform auf einfache Weise in Windows Vista und 2007 Microsoft Office System integrieren. Zusätzlich hat Microsoft die Nutzungsrechte erweitert. So können Unternehmen unbegrenzt virtuelle Instanzen auf Servern einsetzen, die vollständig für SQL Server 2005 Enterprise Edition lizenziert sind. Damit erhalten sie eine maximale Flexibilität in der Verwendung der Virtualisierungstechnologie.
Mit dem Service Pack 2 können Unternehmen die Business Intelligence-Fähigkeiten von SQL Server 2005 direkt an die Arbeitsplätze der Mitarbeiter bringen. Zu den wichtigsten Verbesserungen des Service Pack 2 gehören:
- Data Mining Add-ins für 2007 Microsoft Office System ermöglichen die Nutzung der Funktionen von SQL Server Analysis Services (SSAS) für die Datenauswertung direkt in Excel 2007 und Visio 2007.
- Die Kompatibilität von SQL Server Reporting Services (SSRS) mit Microsoft Office SharePoint Server 2007 bietet die nahtlose Nutzung und Verwaltung von SSRS-Auswertungen innerhalb des Report Center von SharePoint.
- Verbesserungen von SQL Server Analysis Services für Excel 2007 und Excel Services optimieren die Leistungsfähigkeit und Funktionalität.
- Die Datenkompression (varDecimal) reduziert den Speicherplatz dezimaler Daten und verbessert die Leistungsfähigkeit des Data Warehousing.
- Verbesserungen für Pläne zur Datenbankpflege und Management Reports sowie ein neuer Assistent für Datenbank-Kopien erleichtern Administratoren die Verwaltung.
- Neue Management Reports in SQL Server Express Edition ermöglichen tiefere Einblicke in die Leistungsfähigkeit von Datenbanken.
- Verbesserungen der Interoperabilität umfassen die Unterstützung von Oracle Datenbanken in der Funktion Report Builder sowie Zugang zu SQL Server Reporting Services auf der Plattform Hyperion Essbase.
Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 44,3 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2006; 30. Juni). Die deutsche Niederlassung besteht seit 1983 und ist für Marketing und Vertrieb der Microsoft-Produkte in Deutschland zuständig. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 30.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet mit den Forschungsschwerpunkten IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
Microsoft Server
Microsoft Server bieten Unternehmen jeder Größe eine umfassende Basisinfrastruktur und eine leistungsfähige Applikationsplattform. Mit der Basisinfrastruktur, im Kern bestehend aus dem Betriebssystem Windows Server 2003 R2, Lösungen für Systemmanagement (System Center) sowie Sicherheitslösungen (Forefront), reduzieren IT-Abteilungen Komplexität und Kosten, steuern den Zugriff auf Informationen und stellen IT-Infrastrukturen effizient und sicher zur Verfügung. Die Applikationsplattform setzt sich aus der Datenmanagementplattform SQL Server 2005, BizTalk Server 2006 für Geschäftsprozessmanagement und der Entwicklungsplattform Visual Studio 2005 zusammen. Sie ermöglicht IT-Abteilungen eine effektivere und flexiblere Unterstützung des operativen Geschäfts und steigert aufgrund der Integration mit 2007 Microsoft Office System die Produktivität der Endanwender. Microsoft Server werden gemäß der Common Engineering Criteria (CEC), der Dynamic Systems Initiative (DSI) und dem Security Development Lifecycle (SDL) entwickelt, um einen optimalen wirtschaftlichen Nutzen, eine einfache Verwaltung und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.