Phishing Sicherheitslücke im Internet Explorer 7 - Secunia bemerkte es am 5. Januar und wartete auf Microsoft.
Im Internet Explorer 7 ist bereits seit 5. Januar eine Sicherheitslücke entdeckt wurden die den sogenannten Phishern die Arbeit erleichtert, selbst das manuelle Eingeben von Adressen schützt die Microsoft Internet Explorer 7 Nutzer nicht vor der entdeckten Sicherheitslücke. Der neue Internet Explorer besitzt eine Komponente welche für das Verarbeiten von Onunload-Ereignissen der Sprache JavaScript verantwortlich ist und in genau dieser verbirgt sich diese Sicherheitslücke.
Mit dieser Sicherheitslücke lässt sich das Laden einer Website verhindern und obwohl diese Seite dann nicht geladen wurde, erscheint in der Adress-Leiste des Internet Explorer 7 trotzdem die jeweilige Domain. Mit dem Versuch eine Adresse per Hand einzugeben wird man nicht mehr zum gewünschten Erfolg kommen. Ein solches Verhalten können die Phisher beobachten und ausnutzen um die Nutzer in dem Glauben zu lassen sich auf der richtigen Website zu befinden. Ohne die eine oder andere Maßnahme ist man davon aber auch nicht betroffen. Bevor Phisher diese Sicherheitslücke ausnutzen können, muss das Opfer erst auf eine manipulierte Website surfen, alle weiteren Seiten welche man im Anschluss besucht sind nun nicht mehr vertrauenswürdig.
Die Sicherheitslücke ist nicht ganz neu, bereits am 5. Januar ist man bei der Secunia darauf aufmerksam geworden. Man hat sich bisher nicht erlaubt eine Meldung darüber rauszugeben weil man warten wollte bis Microsoft selbst erstmal eine Warnung rausbringt. Betroffen sind von diesen Problem alle Nutzer mit dem Internet Explorer 7 auf dem System Windows XP und Windows Vista.