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Staatsminister Gloser eröffnet Europäische Bürgerkonferenz
| 26.02.2007 11:02
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Welche Zukunft von Europa wollen die Bürger? In allen 27 EU-Mitgliedstaaten wird diese Frage derzeit von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet. Zwischen Februar und März 2007 finden dazu 27 Europäische Bürgerkonferenzen statt. Die Antworten auf diese Frage fassen die Bürger Europas in einer gemeinsamen "Europäischen Bürgererklärung zur Zukunft Europas" zusammen. Sie wird den Spitzen der EU-Institutionen im Europäischen Parlament kurz vor dem EU-Ratsgipfel im Juni überreicht.
Staatsminister für Europa, Günter Gloser, eröffnete am 24. Februar die Europäische Bürgerkonferenz in Deutschland im Namen des Schirmherrn der Veranstaltung, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Sie fand am 24. und 25. Februar 2007 im Auswärtigen Amt in Berlin statt, zeitgleich mit Bürgerkonferenzen in Lettland, Ungarn, Belgien und in der Slowakei. Günter Gloser stimmte die 200 Bürgerinnen und Bürger, die aus ganz Deutschland anreisen, auf etwas ein, was es so noch nicht gab: Erstmalig seit Gründung der Europäischen Union werden Bürger zeitgleich in ganz Europa nach ihrer Meinung zur Zukunft Europas befragt.
Für Medienvertreter und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Politik fand am 24. Februar 2007 von 12.30 Uhr bis 15.00 Uhr ein Beobachterprogramm während der Bürgerkonferenz statt. Hier trafen Sie Bürgerinnen und Bürger sowie Projektverantwortliche und erhielten Hintergrundinformationen über dieses neuartige europaweite Dialog- und Beteiligungsverfahren.
Die Europäischen Bürgerkonferenzen werden von einem unabhängigen europaweiten Stiftungs-Konsortium getragen, angeführt von der belgischen König-Baudouin-Stiftung. Die Europäische Bürgerkonferenz Deutschland wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung, vom Auswärtigen Amt unterstützt sowie geplant und umgesetzt von der Kommunikationsberatung IFOK. Das Auswärtige Amt finanziert weitere 15 Regionale Bürgerforen in Deutschland.
Mit dem größten Projektbudget aus der Kommunikationsstrategie "Plan D" wird das europaweite Vorhaben von der EU-Kommission zudem ko-finanziert.
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