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Starker Home-Entertainment-Umsatz

16.02.2007 09:55
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Der Verkauf und der damit verbundene Umsatz bei DVDs hat im vergangenen Jahr sehr gut angezogen. Es wurden erstmal mehr als 100 Millionen DVDs über die Ladentische gelassen. Genau das Gegenteil muss man leider bei den Videotheken anmerken.

Insgesamt sollen 100,7 Millionen der silbenernen Scheiben verkauft wurden sein, das macht im Vergleich zum Vorjahr 2 Millionen DVDs mehr, so teilte es der Bundesverband Audiovisuelle Medien unter Berufung auf Daten der GfK Panel Services Deutschland mit.
Leider kann man nicht von mehr Gewinn sprechen, der Branchenumsatz beim Verkauf von CDs ist mit 1,31 Mrd. Euro im Vergleich zu 2006 um vier Prozent gesunken. Grund dafür sind auch die harten Preise in dieser Branche. Bei der Vermarktung von Top-Titeln ist der Durchschnittspreis einer CD von 13,39 Euro auf 12,86 Euro gesunken.

Zu den Top-Titeln im Vorjahr gelten die Filme "Harry Potter und der Feuerkelch", "Ice Age 2 - Jetzt taut's" und "Fluch der Karibik II".

Videotheken haben weniger Freude bei den Verleihzahlen erleben dürfen. Die Videotheken mussten unter der Fussball-WM und der großen Hitze im vergangenen Sommer stark leiden. Der Umsatz schaffte es nur auf 284 Millionen Euro, was elf Prozent weniger zum Vorjahr entspricht. Auch die Zahl der Vermietungen ist erschreckend, mit nur 112 Millionen Vermietungen wurde ein historischer Tiefstand erreicht den man sich so nicht vorgestellt hat. Die drei beliebtesten Titel des Verleihhandels waren "Mr. and Mrs. Smith", "Flightplan" und "Die Insel".

Wenn man beide aus der Branche zusammen nimmt und sich den Umsatz der gesamten Home-Entertainment-Branche betrachtet, sieht man wieder erfreuliche Zahlen. Der Gesamtumsatz aus Verleih und Verkauf lag mit 1,59 Mrd. Euro fast doppelt so hoch wie das Einspielergebnis der Kinos von 814 Mio. Euro. Daran sieht man einmal mehr welche gute Stellung die Home-Entertainment Industrie bei uns besitzt.
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